Samstag, 19. Dezember 2020

„Komposition VII“ (Acryl auf Leinwand).

Vor rund zehn Jahren entstand dieses Werk mit zahlreichen anderen aus dem Bereich „Geometrische Abstraktion“. Da mich dieser Malstil auf Dauer aber nicht wirklich faszinierte und befriedigte, wandte ich mich später wieder davon ab - und der figurativen Malerei wieder zu. 

Das Malen und Komponieren von klar abgegrenzten Formen und Farbflächen verlangt Präzision in der Ausführung und ein Gespür für Farbkombinationen, damit am Ende ein gut austariertes Werk entsteht. 

Obschon ich diesen Malstil für mich ad acta gelegt habe, bin ich dennoch ein grosser Bewunderer der üblichen Verdächtigen dieser Kunstrichtung (ich schliesse die „Konkrete Kunst“ hier mit ein), als da wären: Piet Mondrian; Theo van Doesburg; Ellsworth Kelly; Wassily Kandinsky, oder, den Kreis auf die „Op-Art“ erweiternd, Victor Vasarely und Josef Albers.






Mittwoch, 16. Dezember 2020

„Seated female nude“ (Acryl auf Leinwand). Reproduktion eines expressionistischen Frauenakts von Amedeo Modigliani, entstanden 1916 in Paris. Das wunderbare Original dieser wie im Schlaf versunkenen Frau hängt in der „The Courtauld Gallery“ in London. 

Modigliani war stets bestrebt, mit seinen Frauenbildnissen einen Tempel der Schönheit zu erschaffen - eine von Künstlerhand geschaffene Schönheit, als Zugang zu einer höheren Wirklichkeit, einer Art Transzendenz.




Montag, 14. Dezember 2020

Weiblicher Rückenakt (Acryl auf Leinwand).

By the way: Allfällige Kommentare sind immer herzlich willkommen ;-)




Mittwoch, 9. Dezember 2020

Frauenportrait im Pop-Art-Stil (Acryl auf Karton)

Das Ende dieses Jahres naht mit grossen Schritten und bald schon wird ein Neues geboren. Ich wünsche euch frohe Festtage voller Lichterglanz, viel Zeit für die schönen und erhabenen Dinge des Lebens (zum Beispiel Kunst - wofür sonst lohnt es sich zu leben?) und einen guten Rutsch ins 2021!

Carpe diem und bis bald,  M a r k u s





Freitag, 6. November 2020

Heute Abend habe ich meine alte Zeichenmappe mit einer Acryl-Skizze verziert, letztere dient mir nun als Vorlage für mein nächstes Gemälde.






Samstag, 17. Oktober 2020

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Frauenakt, schwarz-weiss. Acryl auf Leinwand.


Studie eines sich spiegelnden Frauenakts. Da diese Leinwand heute Abend mit einem anderen Motiv übermalt wird, mache ich noch schnell einen Schnappschuss davon.


Samstag, 14. September 2019

Freitag, 13. September 2019

Weiblicher Akt. Acryl auf Leinwand.

Mit Pinselstrichen einen Körper zu modellieren, empfinde ich als ein sehr sinnliches Erlebnis. Acrylfarbe hat verglichen mit Ölfarbe den Vorteil, dass sie relativ schnell trocknet und man rasch Schicht um Schicht auftragen kann, ohne dass sich die Farben vermischen. Dieses schnelle Trocknen kann sich aber auch nachteilig auswirken, indem etwa die sanften Übergänge von Licht und Schatten zügig erarbeitet werden müssen (es sei denn, man arbeitet mit Retarder, also einem Trocknungsverzögerer, den man der Acrylfarbe beimengt).
Bei der Licht- und Schattenmodellierung arbeite ich gerne auch mal mit der Finger- oder Daumenkuppe, um zu harte, disharmonische Übergänge zu vermeiden, denn mit besagter Kuppe lässt sich mit ein wenig Übung und Erfahrung verhältnismässig leicht hellere und dunklere Farbe oder verschiedene Farben, bezw. Farbtonwerte verwischen.


Sonntag, 8. September 2019

Portrait der schwedischen Schauspielerin Alicia Vikander („The Danish Girl“). Acryl auf Leinwand.


Freitag, 6. September 2019

Welchen Ursprung mag die Kreativität im schöpferischen Menschen haben?
Im Schriftsteller, im Maler, im Bildhauer, dem Architekten oder in einem Musiker?
Was treibt einen Künstler um, etwas zu erschaffen und nicht nur tatenlos mit verschränkten Armen in seinem Zimmer zu sitzen?
Ist eine Art göttlicher Funke dafür verantwortlich, der sich in ihm entzündet und den so in Besitz genommenen Menschen jäh in Liebesbrand für die Kunst entfacht hat?
Ebendiese Kunst - seine Angebetete, seine bisweilen schüchtern anmutende Braut - die sich dem Künstler fast nur mit abgewandtem Antlitz offenbart, damit er ihre wahren Züge nur erahnen, nicht aber erforschen und nicht eindeutig bestimmen kann; eine geheimnisvolle Geliebte, die sich ihrem Liebhaber stets von neuem zu entziehen pflegt, und die beständig wieder und wieder entdeckt und erobert werden will.


(Photo: Pixabay)

Pas de deux. Acryl auf Leinwand.


Sonntag, 1. September 2019

Donnerstag, 22. August 2019

Portrait von Pablo Picasso. Acryl auf Leinwand.

P i c a s s o  ist der vielleicht komplexeste Maler der Menschheitsgeschichte. Bereits im zarten Jugendalter erschuf er Gemälde im Stil Alter Meister. Seine nachfolgenden und ständigen Metamorphosen hielten die Kunstwelt in Atem. In diesem genialen kleinen Spanier mit den dunklen Augen steckten eigentlich Hunderte von Malern - einer einfallsreicher und kühner als der andere.
Für mich ist er ein Erneuerer, ein Bilderstürmer und Leinwandschlitzer (metaphorisch gesprochen), der die Säulen der herkömmlichen figurativen Malerei pulverisiert und neu aufgebaut hat. Das Ebenbild des Menschen hat dieser Wegbereiter des analytischen Kubismus zerstört, bisher gültige Schönheitsideale hat er ad absurdum geführt, indem er zum Beispiel die Frauen auf seinen Gemälden fragmentiert und deren Körper auf Ebenen reduziert hat. Ihre Gesichter wirken auf den Betrachter, als würde er diese von allen Seiten und aus allen Blickwinkeln zugleich anschauen, sodass es ihm wie eine optische Illusion erscheinen mag.
Kein anderer Maler hat der Nachwelt ein grösseres und vielfältigeres Werk hinterlassen als dieser Mann, es sind mehr als unvorstellbare 50‘000 Werke!









Samstag, 17. August 2019

- Ku N S T /

Eine künstlerische Ader zu haben,
bedeutet per se noch gar nichts /
Man muss stets willens sein,
sich selbst zur Ader zu lassen,
sein Blut in ein Werk zu giessen /

Der Altar der Kunst verlangt
nach Selbstaufopferung
und absoluter Hingabe /

Kunst vermag die Nichtigkeit
alles Seins von der Seele
zu vertreiben und
dem Nihilismus einen
Riegel vorzuschieben /

/ K U N sT -



(Photo: Pixabay)

Portrait einer jungen nordafrikanischen Frau. Acryl auf Leinwand.


Samstag, 10. August 2019

Reproduktion nach einem Kunstwerk Modiglianis. Acryl auf Leinwand.

Erst vor wenigen Monaten betrachtete ich voller Ehrfurcht den Frauenakt „Elvira“ des grossen Malers aus Livorno im Kunstmuseum Bern - für mich ein beinahe meditatives Erlebnis. Ich sah den Verlauf seiner Pinselstriche, bemerkte, innerlich aufgewühlt, seine perfekte, kühne Linienführung, entdeckte die Spitze eines einzelnen Pinselhaars, das auf der Leinwand klebte.
Und ganz in der Nähe hingen Originale von Pablo Picasso, Paul Klee, Jackson Pollock, Henri Matisse, Chaim Soutine und Marc Chagall. In diesem Moment war ich von einer beglückenden Aura der Kunst eingeschlossen, die mich einlullte und gefangen nahm, mir gar einen leichten Schwindel verursachte. Ich wurde ganz klein - sehr klein, angesichts dieser monumentalen Meisterwerke.




Donnerstag, 8. August 2019

Ausschnitt aus einem Bildnis der Jeanne H. Acryl auf Leinwand.

Das Original hängt im Metropolitan Museum of Art in New York.

Jeanne war die die schöne, starke und altruistische Frau an Amedeo Modiglianis Seite.
Der Maler verstarb 1920 in Paris an den Folgen einer Tuberkoloseerkrankung.

Nur wenig später nahm sich Jeanne das Leben, indem sich die Bedauernswerte - hochschwanger mit dem zweiten Kind - aus dem Fenster des 5. Stocks ihres Elternhauses stürzte.

Die für Modigliani so typischen leeren Augen seiner Portraits waren möglicherweise seinem ästhetischen Ideal geschuldet, das er in den archaischen Bildnissen aussereuropäischer Kulturen suchte, wovon nicht zuletzt auch seine von ihm geschaffenen Stein-Statuen zeugen.

Auf diesem Gemälde hier erscheinen sie angesichts dieser Suizid-Tragödie allerdings fast wie eine prophetische Vorwegnahme einer dem Tode geweihten Frau.


Madonna-Portrait im Stil Caravaggios, mit markanten Hell-Dunkel-Kontrasten (Chiaroscuro-Malerei). Acryl auf Leinwand.


Sonntag, 4. August 2019

Freitag, 2. August 2019

Mein erstes Buch - erschienen 2004 beim VirPriV-Verlag - wurde im nachfolgenden Jahr in der Sparte „Roman-Debüt“ für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert. Der Kurz-Roman erreichte bei der Prämierung auf der Buchmesse-Con letzten Endes Platz 5.


A pretty girl like me. Filzstift auf Papier.


Männlicher Akt. Acryl auf Leinwand.


Mittwoch, 31. Juli 2019

„Wir alle, die wir träumen und denken, sind Hilfsbuchhalter in einem Stoffgeschäft oder in irgendeinem anderen Geschäft in irgendeiner Unterstadt. Wir führen Buch und erleiden Verluste; wir zählen zusammen und gehen weiter; wir ziehen Bilanz, und der unsichtbare Saldo spricht immer gegen uns.“

„Schreiben heisst vergessen. Die Literatur ist die angenehmste Art, das Leben zu ignorieren.“

Fernando Pessoa


Samstag, 27. Juli 2019

Wenn du etwas erschaffst, genügt es, wenn du es für dich selbst machst. Was andere über dein Werk denken mögen ist unwichtig. Du bist ein starkes, autarkes Wesen, das sich selbst genügt. Mach dich frei vom Urteil und der Meinung anderer.


(Photo: Pixabay)

Dienstag, 16. Juli 2019

Reproduktion (Acryl auf Leinwand) nach einem Gemälde des grossartigen britischen Malers Mark Demsteader.


Portrait einer jungen eurasischen Frau. Acryl auf Leinwand


Freitag, 12. Juli 2019

Frauenakt schwarz-weiss. Acryl auf Leinwand




Mater Dolorosa. Acryl auf Leinwand. (Im Grunde genommen ein zeitloses Motiv und sinnbildlich für all die zahllosen Mütter, die etwa durch Kriege, Hinrichtungen, Folterhaft und dergleichen ihrer Söhne beraubt wurden).


Bleistift-Studie „Kubistischer Frauenakt“ nach einem Gemälde der polnischen Malerin Tamara de Lempicka.


Mittwoch, 12. Juni 2019

Portrait einer desillusioniert wirkenden, über die Schulter blickende Frau. Acryl auf Leinwand.


Susan Sarandon